heArt_attaCk***

Ich habe beschlossen einwenig ausführlicher zu aktualisieren.

Letzte Einträge sind Ewigkeiten her.

 

Es ist eigenartig zu lesen,

wie man sich gefühlt hat.

Es ist traurig und schön zugleich,

wie sich alles entwickelt hat.

Wir wohnen jetzt zusammen.

Ich habe mich entschieden aufzuhören.

Aufzuhören an meiner Familie zu hängen.

Ich habe nur noch nicht geschafft es durchzuführen.

Der erste Schritt in eine andere, bessere Richtung ist aber getan.

Wir wohnen jetzt zusammen.

 

Manchmal denke ich, dass es zu schnell ging.

Zu schnell zusammengekommen.

Zu schnell vertraut.

Zu schnell zusammengezogen.

Zu schnell zur Gewohnheit geworden.

 

Gerade, wenn ich diese Einträge von früher lese...

... dann frage ich mich,

was aus uns bloß geworden ist.

 

Ich fühle mich normal mit dir.

Normal.

Nicht mehr und nicht weniger.

Einfach nur normal.

 

Und ich vermisse dieses Kribbeln,

dieses dümmliche Kichern.

17.12.07 00:34


Ich glaube, ich bin normal.

 Nicht glücklich.

 Nicht traurig.

 Nicht gleichgültig.

 Normal. 

17.12.07 00:16


 

Und alles läuft schief.

 

schief.

        schief.

               schief.


 
Andere haben ihren Ausbildungsplatz,

ihr Abi oder arbeiten zumindestens daran.

 
Ich hab einen Haufen Chaos.

Und nicht nur auf einer Ebene.

Sondern auf allen.

 

Für einen kurzen Moment,

da dachte ich, dass alles in Ordnung kommt.

Diese naive Vorstellung eines spießigen Lebens.

Mann, Kinder, Haus in einem Vorort.

Heile Welt.

 

Im Grunde will ich das nicht.

Weil ich mein Chaos noch zu sehr liebe.

Es liebe, weil ich nichts anderes kenne.

Schon so banale Dinge kann ich mir nicht vorstellen.

Weil mein Leben sonst langweilig wäre.

 

Irgendwie armselig sich an das Verderben zu klammern,

nur weil man nichts anderes kennt.

Und ich weiß eines Tages wird der Tag kommen,

an dem ich das nicht mehr mitmachen kann.

Nicht mehr mitmachen will.

 

Und ich habe Angst vor dem Tag.

Aber es ist eine angenehme Angst.

So ähnlich wie beim Achterbahnfahren.

Gott, welch abgelutschter Vergleich,

aber ich muss einmal mehr zugeben,

es passt einfach perfekt.

"Life is a rolercoaster" 

 

 

23.8.07 21:04


Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

 

Ein erstes Mal hatten wir jetzt schon das Vergnüngen.

Und ich fürchte, dass ich das auf gar keinen Fall wiederholen will.

22.7.07 22:08


Geburtstag gefeiert.

Ich bei deiner Familie.

Auf einer Familienfeier.

Und alle so nett zu mir.

Niemand, der ausrastet.

Niemand, der den anderen ignoriert.

Niemand, der sich besäuft,

um dann jemanden Eine reinzuhauen oder rauszuschmeißen. 

 

Und es tut mir so weh.

Nicht, weil meine Familie nicht so nett zu dir ist.

Nicht, weil ich dir soetwas nicht bieten kann.

Sondern weil ich neidisch auf dich bin.

Und ich schäme mich es zuzugeben,

aber ich hasse dich dafür, dass du es so einfach hast.

Und ich nicht.

 

Selbstmitleid sucks. 

24.6.07 00:45


Wieder zu Hause.

Ja, ich war weg.

Ich wollte weg.

Aber sicher nicht so.

 

Freitag.

Ich komme eine halbe Stunde zu spät.

Eine halbe Stunde.

Eigentlich nicht der Rede wert.

Und sie rastet komplett aus.

Brüllt mich an. Beschimpft mich.

Und ich tue das selbe.

 

Es endet damit, dass sie meine Sachen rauswirft.

Ich trete die Tür kaputt.

Haue ab.

 

Und nun bin ich noch einmal zuhause.

Ich wollte eigentlich nur meine restlichen Sachen holen.

Und dann kommt sie wieder an.

Und heult mich voll.

Und erzählt mir, dass sie es nicht so gemeint hat.

Dass ich doch das einzige bin, wofür sie noch lebt.

 

Und nun sitze ich hier.

Ich kann nicht gehen.

 

"Für alles und jeden hast du Zeit. Nur für mich nicht!

Du bist ja immer nur damit beschäftigt dich in deine 

künstlichen Probleme hineinzusteigern,

Dummheiten zu machen, um dann Mitleid zu verlangen!

Mehr nicht! Du scherrst dich einen Dreck um mich oder

sonst irgendwen... Schämst du dich nicht mal?"

 

Sie hat recht damit.

Es ist die volle Wahrheit.

Und ich hasse mich dafür.

Ich hasse mich dafür, weil es genau das ist,

was ich sonst immer ihr vorwerfe.

Und ich feststellen muss,

dass wir uns verdammt ähnlich sind.

Und bei aller Liebe - die ich zur Zeit einfach nicht empfinden kann-

ich will nicht so sein wie sie. 

 

Und nun sitze ich hier.

Frage mich, was ich machen soll.

Gehen oder Bleiben?

Wohin gehen?

Wie lange bleiben?

 

Ich fühle mich ganz klein und verloren. 

12.6.07 00:35


Es ist alles besser. Oder auch nicht.

Diese Gedankengänge lassen sich immer öfter stoppen.

Aber irgendwie traue ich mich nicht dich in mein Leben zu lassen.

Es ist doch kein Problem, wenn du zu mir nachhause kommst.

KEIN VERDAMMTES PROBLEM.

Aber ich denk mir mal wieder irgendwelchen Unsinn aus.

Und du merkst es natürlich. Denn du bist ja nicht dumm.

 

Ich weiß ja nicht, warum ich das tue.

Ich glaube, ich habe Angst davor,

dass du meine Familie kennenlernst.

Abgeschreckt bist. Dir sonstwas denkst.

Dabei weiß ich, dass du das nie tun würdest.

 

Und dann habe ich Angst,

dass meine Familie komisch reagiert.

Dass sie sich nicht einmal zusammenreißen werden können.

Scheiße zu ihm sind.

Ich weiß, es ist sehr unwahrscheinlich.

Ich weiß, es ist scheiße sowas zu denken.

Aber meine Mutter ist unberechenbar.

Sie ist verrückt. Sie ist verrückt!

Und ich will nicht, dass er darunter leiden muss,

wenn sie sauer auf mich ist.

Weil sie nie sagen kann was los ist.

NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE...

 

Vom Thema abgekommen.

Egal. Keine Lust mehr.

Nicht darüber nachdenken.

Abwarten und aufs beste hoffen. 

4.6.07 14:06


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