heArt_attaCk***

Ich könnte deine Nummer organisieren.

Ich könnte dich anrufen.

Und was soll ich dann sagen?

Du könntest meine Nummer genauso gut rausfinden.

Du könntest mich auch anrufen.

Aber du meldest dich nicht.

Willst du nichts mit mir zutun haben?

...

Ich weiß nicht genau, was ich von dir will.

Ich will jedenfalls mit dir reden.

Aber worüber nur? 

6.5.07 18:32


Und ich weiß gar nicht, wie ich da gelandet bin.

Wie wir da gelandet sind.

Mit einpaar Leuten was trinken gehen.

Zusammen rumhänden.

Antje ruft noch Leute an.

Marc sagt auch noch einigen Kumpeln bescheid.

Ich wusste gar nicht, dass du ein Kumpel von Marc bist.

Und ich erschrecke mal wieder als ich dich sehe.

Ich will am liebsten wieder gehen. Fühle mich unwohl.

Eigentlich wollte ich ja eh nicht kommen, aber ich brauche Ablenkung.

Also sitze ich da, denn jetzt gehen wäre scheiße.

Hocke da zwischen den anderen Mädchen.

Schiele zwischendurch immer wieder zu dir.

Betrinke mich, damit es nicht mehr so unangenehm ist.

Es ist wie in einem schlechten Film.

Irgendwann gegen 4 entschließen wir uns dazu,

alle noch zu Marc zu gehen.

Die Anderen wollen doch nicht mit.

Also doch nur Antje, Marc, du und ich.

Und ich schwanke die Treppen hoch

und ich setze mich vor das Hochbett.

Antje hockt sich zu mir.

Du und Marc legt euch unten ins Bett.

Antje flüstert mir komische Sachen ins Ohr.

Ich kichere nur noch vor mich hin.

Im Fernsehen laufen irgendwelche Zeichentrinkfilme.

Auf einmal ist Antje weg. Wahrscheinlich auf dem Klo.

Ich weiß nicht was ich machen soll, also schau ich dich an.

Du liegst da und unterhältst dich. 

Und kicherst. Und bist einfach wunderschön.

(Ich würde niemals sagen, dass ein Mann wunderschön ist,

aber wenn ich dich so sehe, dann muss ich es denken)

Und ich weiß nicht was dann in mich fährt,

Ich beuge mich zu dir, gehe ganz nah an dein Gesicht ran.

Ganz nah.

Ich kann dich riechen.

Ich kann deinen Atem spüren.

Und auf einmal küssen wir uns und ich weiß nicht warum.

Und eigentlich ist es mir auch egal.

Dann löst du dich von mir, schaust mich fragend an.

Drehst dich wieder um und führst dein Gespräch weiter.

Kicherst weiter.

Und ich will dich.

Ich kann es nicht anders ausdrücken.

Ich will dich!

Antje ruft mich. 

Ich hau ab aus dem Raum.

Sitze mit Antje im Wohnzimmer rum. 

Ich verliere kein Wort darüber, was grade passiert ist.

Vielleicht hat es ja niemand gemerkt.

Und ich schäme mich.

Und ich ärgere mich, weil ich dich jetzt haben will,

anstatt mit Antje non-sense-Gespräche zu führen.

Irgendwann schlafe ich zum Glück ein.

Und als ich am nächsten Tag aufwache,

bist du schon weg.

Und ich schäme mich nur noch.

Ich schäme mich so furchtbar.

Eigentlich gibt es keinen Grund dazu,

aber ich schäme mich.

Aber du lässt mich auch im Unklaren.

Ist das ok so, wie es gelaufen ist?

Fandest du es auch schön?

Willst du mich vielleicht auch?

Oder habe ich mich nur billig angeboten?

Fandest du es einfach nur peinlich?

Willst im Grunde nichts von mir wissen?

Ich schäme mich

auch wenn es wunderschön war.

6.5.07 00:55


und ich geh da einfach so lang. weil da halt jeden tag lang gehe.

und ich denke mir nichts dabei. denn ich gehe da ja jeden tag lang.

und auf einmal stehst du da.

und auf einmal frage ich mich, was ich hier eigentlich tue.

ich lauere jeden tag in deiner nachbarschaft herum.

und mittlerweile ist gar nichts mehr dabei.

es ist quasi normal.

und ausgerechnet heute, begegne ich dir.

in den wochen, in denen ich gebetet habe dich zu treffen,

ja, da passierte nichts.

aber jetzt.

und du siehst mich, begrüßt mich nett,

sagst hallo, fragst mich wie es mir geht, wohin ich denn will.

so, wie man halt mit leuten redet, die man kennt und zufällig auf der straße trifft.

und ich steh da nur und starre.

"ja, ich weiß auch nicht so genau, was ich hier mache."

und es ist die wahrheit, denn ich weiß es wirklich nicht.

ich gehe dort jeden tag lang, aber ich weiß nicht mehr warum.

vielleicht wegen dir. vielleicht auch nicht.

ich sollte mir abgewöhnen in deiner gegend herumzustreifen.

 

 

2.5.07 23:35


es hat sich alles so verändert.

es macht mir angst... denn es sollte nicht so sein.

es ist mit alles egal.

nichts ist mehr wichtig.

ich verstand nie, was gemeint ist mit "sich leer fühlen"

ich weiß nicht, ob dies das gefühl ist, das gemeint ist....

aber ich fühle mich... fremd... unverstanden von mir selbst...

 hass, trauer, schmerz, hiflosigkeit... es ist alles in mir drin

aber es ist so dumpf.

es will raus, aber es dringt nicht an die oberfläche.

dumpf. eingewickelt in einen haufen plüsch.

21.4.07 23:01


Heute war ich bei Mama im Krankenhaus.

Sie sah nicht gut aus. Gar nicht gut.

Ich mache mir Sorgen, aber irgendwie kann ich nicht mit ihr reden.

Es fällt mir schon schwer sie anzuschauen.

Wir hatten nie ein besonders gutes Verhältnis,

aber so... so war es noch nie.

Ich weiß, dass sie nicht sterben wird.

Ich weiß, dass sie bald schon wieder zuhause sein wird.

Und gerade davor habe ich Angst.

Weil dann wird wieder alles kompliziert.

Ich schätze, ich bin keine gute Tochter. 

4.4.07 16:45


Feiertage.

Ich hasse Feiertage. Ich habe jetzt schon schlechte Laune, dabei ist es noch gar nicht soweit. Es hat sich so viel verändert und irgendwie doch nichts.

Wenn ich heute in den Spiegel schaue, dann sehe ich nochimmer nichts. Jedenfalls nichts, was mir gefällt.

Aber trotzdem komme ich mit allen anderen zurecht, ich bin ruhiger, ich fühle mich gereifter. Aber auch nur jetzt.

Ich sehe meine Erfolge, aber ich weiß auch, wie ich sie ignorieren kann.

Ich hasse Feiertage einfach, weil man an diesen Tagen einfach zuviel Zeit hat. Zuviel denkt. Sich zuviel mit sich selbst beschäftigt.

 

 

2.4.07 00:01


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